pixel
pixel pixel pixel


pixel
Kaffee aus alternativem Handel
pixel pixel pixel

 
Home
Wir über uns
Handelspartner
Spende
Infos
ePapiere
Nachrichten
Links
Verkostungen

Aktuelles
Darlehensaufruf
Für die aktuelle Vorfinanzierung der Importe brauchen wir mal wieder Geld.
Weiterlesen...





pixel

… ins Kaffeetal Drucken
Mit der Kaffeebergkampagne konnten wir uns und allen anderen beweisen, dass wir Gutmenschen die anderen Gutmenschen in Nicaragua nicht einfach im Stich lassen. ImageAber in dieser Sicherheit konnten wir uns nicht lange wiegen. 1996 hat sich der presidente einer Kooperative, mit denen wir in den letzten Jahren viel zusammengearbeitet hatten mit der Kasse aus dem Staub gemacht. Nicht nur die Vorfinanzierung war weg, sondern auch der Durchblick. Über den presidenten liefen alle Kontakte zwischen uns und den Produzentinnen. Es stellte sich heraus, dass die Produzenten selber teilweise noch gar
nichts von uns gehört hatten. Als er weg war, wussten sie nicht, wie sie ihren Kaffee loswerden konnten und verkauften ihn, wo sie den vermeintlich besten Preis erhielten. Dass der Kaffee somit zweimal verkauft worden ist, interessierte in dem Durcheinander keinen. Aber uns traf es hart. Das Geld war weg und Kaffee hatten wir auch nicht. Verwertbare Verträge, die uns zu einem von beiden verhelfen könnten gab es nicht.
Hinzu kam, dass auch die Exportfirma der damaligen sandinistischen Kooperativen eigenmächtig die Liefermenge halbiert hatte, die dann auch noch gestohlen wurde.
Den Kaffeeberg hatten wir inzwischen schon abgebaut, so dass uns die fehlenden Lieferungen kalt erwischten. Auf die Schnelle mussten wir Ersatzkaffee organisieren. Dafür bedienten wir uns des Transfairregisters und kauften von anderen Kooperativen in Peru und Kolumbien. So gab es ein Jahr lang den Kaffee SOBREVIVIR. Eine Zwischenlösung, die das Überleben des alternativen Handels ermöglichen sollte. Trotzdem gab es ein Loch von ca. 3 Monaten, in denen wir viele Kundinnenwünsche nicht bedienen konnten. Viele Kunden blieben dauerhaft weg. Diese Zeit läutete eine länger andauernde Phase des stetigen Umsatzrückganges ein.
Da von dieser Entwicklung auch Transfairimporteure betroffen waren, kamen wir in der Folge in den Genuss des Krisenmanagements einer professioneller geführten Organisation. Die Zusammenhänge um Transfair begleiteten die Kooperative im Übergang aus der Krise. Inzwischen ist die Beziehung zu diesen diesen Produzentinnen wieder hervorragend.