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Kaffee aus alternativem Handel
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Soppexcca Drucken
Der Kooperativenverbund SOPPEXCCA liegt im Norden von Nicaragua in der Provinz Jinotega.

Im Verbund sind 10 Kooperativen zusammengeschlossen. Zur Zeit sind 600 Mitglieder organisiert, davon 35 % Frauen.

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SOPPEXCCA ist aus dem Verbund JIPROCOOP hervorgegangen, der 1997 durch betrügerische Machenschaften und Misswirtschaft pleite gegangen ist, und dabei u.a. die MITKA wegen nicht eingelöster Vorfinanzierung in finanzielle Bedrängnis und Lieferschwierigkeiten gebracht hat. Diese Krise wurde mit einer neuen Frau an der Spitze und in einer Art Konkursverfahren unter Kontrolle gebracht. Seitdem entwickelt sich S. zu einem zuverlässigen Handelspartner und zu einem ökonomisch stabilisierenden Faktor in der Region. Inzwischen sind die Verpflichtungen aus dem damals abgeschlossenem Vergleich erfüllt. SOPPEXCCA hat sich aber freiwillig dazu bereiterklärt, die Restschuld abzutragen.
Wir beziehen von SOPPEXCCA unseren konventionell angebauten Kaffee und inzwischen einen Teil des Biokaffees.

Die Produktion der Mitglieder wird zu etwa einem Fünftel über S. vermarktet, was 8 Containern entspricht.

Die Bildungsarbeit konnte mit externen Mitteln ausgebaut werden mit Schwerpunkt auf Themen des organischen Kaffee Anbaus, Herstellung von organischen Düngemitteln, Formalisierung des Kreditwesens und Kaffeequalität.
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Um die Qualität des Kaffees weiter zu verbessern und das Bewusstsein zu diesem Thema unter den Mitgliedern zu stärken, wurde ein eigenes Labor zur Kontrolle der Kaffeequalität eingerichtet.

Damit sind sie sehr erfolgreich: Im vergangenen Jahr haben drei Soppexcca-Kaffees beim nationalen Wettbewerb "taza de excelencia" Preise gewonnen.

Die Mehrerlöse werden zu einem kleiner werdenden Anteil noch zur Schuldentilgung eingesetzt, der Rest geht an die ProduzentInnen zur Sicherung ihrer Existenz.

In Zukunft soll verstärkt in Bildung und Umwelt der Mitglieder und Dorfgemeinschaften investiert werden.