pixel
pixel pixel pixel


pixel
Kaffee aus alternativem Handel
pixel pixel pixel

 
Home
Wir über uns
Handelspartner
Spende
Infos
ePapiere
Nachrichten
Links
Verkostungen

Aktuelles
Extrapfund
Im Shop gibt es wieder eine Extrapfundaktion.
Weiterlesen...





pixel

Prinzipien Drucken


  • Wir importieren den Kaffee direkt. Damit wird die Gewinnabschöpfung durch Zwischenhändler im Anbauland, Spekulanten und Handelskonzerne verhindert. Wir haben einen Einblick in die Produktionsbedingungen und können uns mit den einzelnen Kooperativenverbänden über Preise und Lieferbedingungen direkt verständigen.

  • Wir kaufen nur bei selbstverwalteten Kooperativen ein. Dies ergibt sich unmittelbar aus der Geschichte unseres Handels und den Zielen. Viele Genossenschaftler sollen die Chance zur Mitbestimmung und ein Anrecht auf die Gewinne haben und nicht nur ein Besitzer. Es hat allerdings auch in genossenschaftlichen Strukturen Fälle von Machtmissbrauch durch Funktionäre oder von Betrug und Diebstahl gegeben. Wir haben daraus gelernt, dass neben dem Handel eine Beratung und Schulung durch einheimische Organisationen sehr wichtig ist.

  • Selbst- und Mitbestimmung wollen wir natürlich auch bei der Organisation unserer Arbeit umsetzen. Wichtige Entscheidungen in Handels- und inhaltlichen Fragen werden gemeinsam getroffen.

  • Wir sind als Verein organisiert und arbeiten ohne Gewinn und zum Teil ehrenamtlich. Statt Gewinne zu machen, soll ein möglichst großer Anteil des Endverkaufspreises bei den ProduzentInnen ankommen. Gerade deshalb sind wir zu sehr wirtschaftlichem Arbeiten gezwungen, denn unsere Kosten müssen gedeckt werden und der Kaffee muss für die KundInnen bezahlbar bleiben.

  • Wir finanzieren die Ernte teilweise vor, das entspricht einem kurzfristigen Produktionskredit. Es gibt in Nicaragua keine ländlichen Entwicklungsbanken oder verbilligte staatliche Kredite mehr. Ein Eigenkapitalpolster konnte wegen des Investitionsbedarfs nach dem Krieg und immer wieder auftretenden Ernteausfällen (z.B. 1998 durch den Hurrikan Mitch) nicht aufgebaut werden.

  • Wir garantieren einen stabilen Mindestpreis von 1,30$ per Libra (454g). Der Mindestpreis soll zumindest die Produktionskosten decken. Inklusive der Preiszuschläge zahlen wir 1,65$ per Libra (Importjahr 2007/2008) für Biokaffee. Ein Teil unseres Erlöses dient dazu, auch die Menschen bei ihrem Kampf um Land und gegen Marginalisierung zu unterstützen, die keinen Kontakt zur Weltmarktproduktion haben. Die Lieferverträge haben lange Laufzeiten und geben den ProduzentInnen eine Sicherheit für die Abnahme ihrer Ernte..

  • Beim Verkauf erbitten wir eine zusätzliche Spende. Sie dient dazu, auch die Menschen bei ihrem Kampf um Land und gegen Marginalisierung zu unterstützen, die keinen Kontakt zur Weltmarktproduktion haben. Die Projekte werden vom Infobüro Nicaragua in Wuppertal betreut.

  • Der Bio-Anbau von Kaffee ist in mehreren Beziehungen positiv: Er erhält die wichtigste Ressource, den Boden und seine Fruchtbarkeit, die Gesundheit der BäuerInnen wird nicht gefährdet, durch den Wegfall von Pestiziden und chemischen Düngemitteln wird der Fremdkapitalbedarf reduziert, auf der gleichen Fläche können Grundnahrungsmittel angebaut werden, die für den Anbau notwendigen Kenntnisse können auf den Anbau anderer Pflanzen übertragen werden