Freitag 21. Juni

REWE Axel FLENTJE 

Langenhorner Chaussee 666 

22419 Hamburg 

Am Freitag den 21. Juni kommt

 

 
 

 

 

mal wieder nach Ochsenzoll.

Im Gepäck unseren köstlichen 

Flor de Café
100% Arabica Hochlandkaffee aus kontrolliert biologischem Anbau Mit Rohkaffees aus Nicaragua, Kolumbien und Bolivien Der „Flor de Café“ verdankt seinen einmaligen Geschmack dem außergewöhnlichen Röstverfahren. Er wird in einer kleinen Spezialitätenrösterei handwerklich hergestellt. Die Sorten werden getrennt geröstet und nur mit Luft abgekühlt. Bei dem „Flor de Café“ stimmt nicht nur der Geschmack, sondern die ganze Produktion. Die Menschen, die die Rohkaffees für diesen besonderen Espresso anbauen, profitieren also genauso von diesem Produkt wie die Umwelt.   

Direktimport

Wir importieren den Kaffee direkt. Damit wird die Gewinnabschöpfung durch Zwischenhändler_innen im Anbauland, Spekulant_innen und Handelskonzerne verhindert. Wir haben einen Einblick in die Produktionsbedingungen und können uns mit den einzelnen Kooperativenverbänden über Preise und Lieferbedingungen direkt verständigen.

Seit 30 Jahren wollen wir zeigen, dass Handeln auch anders geht. Anders als der Kapitalismus, in dem nur der Profit zählt und in dessen Logik es nur Wachstum gibt: Wachstum von Ausbeutung, von Armut und extremen Reichtum, von Konkurrenz und Vereinsamung, von Umweltzerstörung und Klimakatastrophe. In diesem System ist nachholende Entwicklung eine Illusion. Wir wollen also mit unserem Kaffeehandel keine Entwicklungshilfe betreiben, sondern wir wollen mit dem Handel nichts weniger als den Kapitalismus überwinden. Nicht die Profitmaximierung treibt uns an, sondern die Solidarität und das gute Leben für Alle. Wir wollen solidarisch handeln: solidarisch untereinander, solidarisch mit unseren Handelspartnern, solidarisch mit der Welt.

Wir stehen damit nicht alleine. Weltweit bauen Menschen eine andere Wirtschaft auf. Ob besetzte Betriebe in Argentinien und Griechenland, ob Betriebe in Arbeiter_innenhand in Spanien und Kooperativen in El Salvador, überall gibt es dieses Suchen und Ausprobieren einer solidarischen Ökonomie. Indem wir uns in der solidarischen Ökonomie verorten und dabei aber auch über unser Projekt hinausschauen, um die Emanzipation Aller anzustreben, sind wir Teil des Kampfes für eine andere Welt.

Uns ist klar, dass es paradox ist, im kapitalistischen System zu handeln und es gleichzeitig überwinden zu wollen. Das führt auch immer wieder zu Widersprüchen im Handeln und zu (Ziel)Konflikten. Aber Ansätze einer alternativen Praxis können nicht nur erdacht werden – wir müssen sie ausprobieren.

el rojito ist ein Verein, der seit 1987 mit Kaffee handelt, um die Produzent_innen zu unterstützen. In den Gründerjahren wurde vorwiegend ehrenamtlich gearbeitet, jetzt wird der größere Teil der Arbeit bezahlt. Zu unserem 20-jährigen Jubiläum haben wir unsere Vereinsgeschichte in einem Info-Heft beschrieben. Es kann hier herunter geladen werden. Wir verbinden mit unserer Arbeit immer noch einen politischen Anspruch. Der Solidarische Handel ermöglicht es uns und unseren Kunde_innen zu zeigen, dass ein anderer Handel und eine andere Wirtschaft möglich ist. Wir wollen keinen Welthandel, der immer zu Lasten der wirtschaftlich Schwachen geht, der sie arm und abhängig hält. Wir glauben nicht, dass der „Faire Handel“ schon die endgültige Lösung des Problems ist. Aber der solidarische Handel, wie wir und viele andere ihn betreiben zeigt zumindest, dass man Kaffee auch trinken kann, ohne dass Bäuer_innen ausgebeutet werden.