Freitag 22. März

Glasmeyer 

In den Othmarscher Höfen 

Jürgen Töpfer Strasse 18a 

22763 Hamburg 

Am Donnerstag den 21. und Freitag den 22. März kommt El Rojito mal wieder zu Glasmeyer in die Othmarscher Höfe 

Im Gepäck unseren gesegelten  Café Vela - solidarisch gehandelt natürlich. 

Solidarisch Handeln heißt vor allem miteinander handeln. Wir sind in der solidarischen Ökonomie nicht alleine. Viele Betriebe und Gruppen verstehen sich ähnlich und haben ähnliche Ziele.  

Mit diesen wollen wir zusammenarbeiten, um uns gegenseitig zu unterstützen und um möglichst viele Komponenten des Handels in der solidarischen Ökonomie abzudecken.  

Das geht nicht komplett, nach wie vor sind Banken und Logistik nötig, um das Finanzielle und den Transport zu ermöglichen. Auch beim Vertrieb kommen wir nicht ohne Zwischenhandel im Lebensmitteleinzelhandel aus.  

Aber auch hier wählen wir aus, und nehmen nicht einfach die günstigste Lösung.

Sehr wichtig ist für uns die Kooperation mit den ProduzentInnen. Mit ihnen pflegen wir langjährige nachhaltige Beziehungen. Wir wollen möglichst auf Augenhöhe miteinander handeln.  

Die Konditionen unserer Geschäftsbeziehung werden gemeinsam diskutiert. Das Ziel des Handels ist nicht die Profitmaximierung, sondern ein miteinander Handeln, das allen Beteiligten gleichermaßen Vorteile bringt und nachhaltig auf beide Seiten wirkt.  

Gemeinsam mit anderen entwicklungspolitischen Gruppen organisiert el rojito sich in der alternativen Handelsgruppe MITKA.  

Diese pflegt intensive Kooperationen mit rund 10 Kaffee-Kooperativen in Zentralamerika und wickelt jährlich den Direktimport von insgesamt ca. 300 Tonnen Rohkaffee nach Deutschland ab.  

In Abwesenheit von Zwischenhändlern jeder Art können durch die enge und transparente Zusammenarbeit der MITKA mit den Kooperativen die Auswirkungen des direkten Handels auf die Produktion vor Ort unmittelbar festgestellt und schnelles Handeln gewährleistet werden.  

So ist es möglich auf die Bedürfnisse der Produzenten einerseits und die Situation des Europäischen Kaffeemarktes andererseits flexibel zu reagieren.  

Ein wichtiger Bestandteil dessen ist die, bis zu 60%ige, Vorfinanzierung der Ernte, die den Kooperativen einen Produktionskredit und somit mehr Sicherheit gewährt und zur positiven Entwicklung der Lebensbedingungen der Kaffeebauern aber auch des Kaffeeanbaus beiträgt.  

Der Preis der für die, durch die MITKA importierten Rohkaffees bezahlt wird, liegt dabei stets über dem Welthandelspreis für Kaffee. 

Café Vela

Vom Anbau bis zum Verkauf: Mit Café Vela übernehmen wir Verantwortung für einen solidarischen, ökologischen und nachhaltigen Handel.  

Auch wichtig dabei ist uns der Transport.
Dieser Kaffee wurde mit dem Frachtsegler Avontuur von Mittelamerika nach Hamburg gebracht.  

Das Schiff wird mit Windkraft angetrieben und verbraucht nur bei lang anhaltender Flaute oder beim Einfahren in Häfen Treibstoff. 

Völlig anders als bei den herkömmlichen Containerschiffen. Jedes von ihnen ist eine wahre Dreckschleuder.  

Auf jeder Fahrt verbraucht es so viele Schadstoffe wie fünf Millionen Autos auf gleicher Strecke und belastet dadurch Umwelt und Mensch erheblich.

Wir wollen einen anderen Welthandel und eine alternative, umweltfreundliche Ökonomie.  

Dazu gehört natürlich auch der Transport und so ist

Café Vela 

mit einem der letzten Frachtsegelschiffe über den Atlantik nach Hamburg gesegelt. 

Probiert doch mal ein Täschen