Freitag der 3. April

Glasmeyer in den Othmarscher Höfen

Jürgen Töpfer Strasse 18

22763 Hamburg

 

Am Donnerstag den 2. und Freitag den 3. April kommt el-rojito mal wieder in den Othmarscher Höfen vorbei. Im Gepäck den leckeren Biologo Kaffee Crema. Mit dem Biologo betonen wir besonders den biologischen Anbau. Obwohl auch unsere anderen Marken meist biologisch angebaut und zertifiziert sind, sind die Biologo blends speziell für bewußt einkaufende Kund_innen konzipiert worden. Mit dem Biologo sprechen wir insbesondere den Lebensmitteleinzelhandel an. Natürlich ist er aber auch für Endkund_innen verfügbar.

Biologo Crema

Ein 100% Arabica, Hochlandkaffee aus Bolivien, El Salvador, Nicaragua
Diese Röstung eignet sich besonders für Vollautomaten zur Herstellung von herkömmlichem Kaffee, Espresso oder Americano / Schümli.
Die Kaffees der Biologo Reihe stammen von kleinen Kooperativen aus verschiedenen Ländern Lateinamerikas. Die kontrolliert biologische Anbauweise schützt vor allem die Gesundheit und Lebensgrundlage der Bäuerinnen und Bauern.

Kooperativenbesuch Nicaragua Blogeintrag #3

Ein Thema, das uns auf der Besuchsreise immer wieder begegnet, sind die Veränderungen durch den Klimawandel. Auf den Reisen der letzten Jahre häuften sich die Berichte dazu, und fast alle besuchten Produzent*innen sprechen die Probleme an, die durch ihn verursacht werden. Da sind zum Beispiel die ausbleibenden Niederschläge in der Regenzeit, oder plötzliche Güsse in der Trockensaison, die die Planung der Ernte und Weiterverarbeitung erschweren. So haben uns mehrere Produzent*innen berichtet, dass sie einen Teil ihrer diesjährigen Ernte verloren haben, weil es im Dezember sechs Tage am Stück heftig regnete. Die zu dem Zeitpunkt reifen Kaffeekirschen fielen ab und konnten nicht mehr verkauft werden. Auch die Trocknung des Kaffees wird erschwert, wenn es unerwarteterweise regnet in Zeiten, in denen es früher trocken geblieben war. Dies kann die Qualität des Kaffees negativ beeinflussen, was für die Produzent*innen bedeutet, dass sie ihn nicht mehr als Exportqualität an die Kooperative abgeben können. Und hier kommt eine wichtige Frage ins Spiel: unsere Handelsbeziehungen mit den Kooperativen sind zwar langfristig angelegt, doch was würden wir tun, wenn die Qualität des Kaffees aufgrund des Klimawandels abnähme und er sich in Deutschland nicht mehr wie gewohnt verkaufen ließe? Welche Auswirkungen hätte das auf unsere Einkaufsmengen und die Handelspartnerschaften?
Uns beeindruckt besonders der Bericht eines Produzenten der Kooperative SOPPEXCCA. Seine Finca befindet sich in einer Höhenlage, in der er früher neben Kaffee wenig anbauen konnte, da es bei ihm zu kalt war. Nun würden bei ihm seit einigen Jahren Mais, Bohnen, Mangos und Avocados gedeihen. Was für ihn einerseits gut sei, erfülle ihn jedoch auch andererseits mit einiger Beklommenheit, denn es sei überall sehr viel wärmer geworden.
Dem Klimawandel können die Produzent*innen durch das weitere Anpflanzen von Schattenbäumen und durch die Nutzung von resistenteren Kaffeesorten entgegentreten, letzteres allerdings könnte auch wieder Veränderungen im Geschmack mit sich bringen.

Klar ist, dass die Produzent*innen den Klimawandel nicht verursachen, aber stark davon betroffen sind. Wir im Norden müssen uns fragen, wie wir in Zukunft mit einer durch den Klimawandel veränderten Kaffeequalität auf solidarische Weise umgehen können.

https://www.el-rojito.de/infos

Kommt doch gerne auf eine Tasse vorbei.