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Solidarisch besitzen

Wir betreiben den Kaffeehandel nicht aus Eigeninteresse, sondern weil wir mit solidarischem Handel eine gesellschaftliche Aufgabe übernehmen. Wir arbeiten an den Strukturen einer postkapitalistischen Gesellschaft, in der Privateigentum überwunden ist. Der Handelsbetrieb el rojito ist deswegen nicht Eigentum der Gruppe, der Vereinsmitglieder oder der Mitarbeiter_innen, er gehört keinen Individuen, sondern ist in gesellschaftlichem Besitz. Einzelinteressen sollen nicht die Richtung vorgeben.

El rojito wird keinen Gewinn erwirtschaften und an Individuen ausschütten. Wir kalkulieren auf ein ausgeglichenes Jahresergebnis hin. Das haut mal besser, mal weniger gut hin. Wenn doch am Jahresende etwas übrigbleibt, investieren wir den Überschuss oder bauen eine Rücklage für schlechter kalkulierte Jahre auf. Falls wir keine Rücklage mehr brauchen sollten, werden Überschüsse gesellschaftlich investiert im Sinne unserer Ziele.

Formal ist der Verein el rojito Eigentümer des Projektes. Im Vorstand sind Mitarbeitende, Ehrenamtliche und Freunde vertreten, um eine Bandbreite an Interessen abzubilden. Das ist noch nicht optimal, wir sind darum noch auf der Suche nach einer Form, die „im Besitz der Bewegung“ besser abbildet.