der Warenkorb ist leer

Summe: 0,00 €

Solidarisch entscheiden

Lange haben wir uns als Kollektiv verstanden. Obwohl die Einbindung der Gruppenmitglieder in das Projekt sehr unterschiedlich ist, stand die Konsens-Entscheidung über alle relevanten Felder des Handels und der Gruppe an oberster Stelle. Unser Verständnis von Kollektiv beinhaltete, dass letztendlich alle über alles entscheiden konnten.

Mit immer weitergehender Professionalisierung des Handels kam diese Form der Entscheidungsfindung nicht mehr mit. Zu unterschiedlich war das Engagement der Einzelnen, um konstruktiv diskutieren und entscheiden zu können. Das führte zu Blockaden und Frustrationen, da sich zur Konsensfindung Diskussionen immer wieder im Kreise drehten.

Jetzt entscheiden die „verantwortlichen Mitarbeiter_innen“ im Handel allein aber kollektiv über alle Belange des Handels. Andere Angestellte können Verantwortung übernehmen und dann mitentscheiden. Die Gruppe kann keinen direkten Einfluss mehr auf den Handel nehmen. Sie bestimmt die strategischen Ziele des Projektes und bestimmt die „verantwortlichen Mitarbeiter_innen“.

Mit dieser Struktur haben wir eine demokratische Entscheidungsfindung, die allen die Möglichkeit zur Teilhabe ermöglicht, aber flexibel auf das Alltagsgeschäft reagieren kann.